DVB-T Stick – Fernsehen unterwegs

Am PC, Notebook, Tablet oder Smartphone fernsehen, ohne Kabel und unabhängig vom Standort, das funktioniert mit einem DVB-T Stick ganz einfach. Diese kleinen Sticks sind nicht teuer, passen in jede Hosentasche und erlauben den Zugriff auf das TV-Programm unterwegs am Strand, beim Grillen im Park ebenso wie im Auto oder dem ICE. Und das ohne laufende Kosten für die Datenübertragung oder einen Tarif. Technisch stellt ein DVB-T Stick den User vor keinerlei Probleme: Dieser wird in einen freien USB-Slot am Computer gesteckt, die Treiber installieren sich selbst und das Fernsehvergnügen kann beginnen.

DVB-T Stick Test 2016

Mobile TVWie findet man den passenden USB DVB-T Empfänger für seine Bedürfnisse? Nicht jeder Stick hat in unseren Tests gut abgeschnitten. Im

präsentieren wir die Receiver mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Ziel war, die besten Empfänger für Mobile TV zu finden und vorzustellen. Außerdem:

Wichtige Funktionen

Meist wird mit den USB-Sticks auch eine TV-Software mitgeliefert, die den Computer nicht nur zum Videorekorder macht, sondern sogar das Time-Lapse-Viewing erlaubt. Dieses zeitversetzte Fernsehen ist praktisch, wenn beispielsweise mitten in einem spannenden Film das Telefon klingelt. Dann kann der Spielfilm einfach unterbrochen werden, der Computer speichert diesen auf der Festplatte und nach der Pause läuft die Sendung genau an der Stelle der Unterbrechung weiter.

Viele Hersteller bieten für DVB-T-Sticks ein CI-Modul mit USB-Stecker an, mit dem nach Freischaltung am Computer, Tablet oder Smartphone Pay-TV geschaut werden kann.

beste TV Empfänger im TestSinnvoll ist beim Kauf des USB DVB-T Sticks auf die richtige Technik zu achten. Viele Hersteller bieten Sticks an, in denen zwei Tuner parallel werkeln. Sie sind im sogenannten Diversity-Modus miteinander verschaltet, der die eingehenden Signale beider Tuner miteinander vergleicht und gegebenenfalls ergänzt. Achtung: Meist muss dieser Doppeltuner Modus eigens im Menü aktiviert werden. Außerdem bedeutet diese Funktion mehr Kabelsalat, da zwei Tuner auch zwei Antennen erfordern. Das lässt sich leicht verschmerzen, wenn der Mitfahrer zum Beispiel auf der Autobahn ein stabileres Bild empfängt. Noch ein Tipp: Wenn man eine, meist leistungsfähigere, herstellerunabhängige TV-Software nutzen möchte, sollte der Stick mit einem BDA-Treiber an Bord verwendet werden, damit er sich mit dem Programm verständigen kann.

Preise für DVB-T Sticks

Was muss man für das TV-Vergnügen am PC bezahlen?
Single TV-Sticks mit akzeptabler Empfangsleistung sind bereits wie vorgestellt ab etwa zwanzig Euro erhältlich. Für Sticks mit einem Dual-Tuner und Diversity-Modus müssen mindestens 60 Euro anlegt werden. Bei regelmäßiger Verwendung sollte die Wahl auf einen Dual-Tuner DVB-T Stick fallen, denn damit ist fast überall ein guter Empfang gewährleistet.




Empfang verbessern

Einziger Wermutstropfen der sonst praktischen DVB-T-Sticks: Je kleiner diese gebaut sind, desto schlechter ist oft auch ihre Empfangsleistung. Am Rand eines Sendegebiets oder in ungünstigem Gelände kann es passieren, dass das Fernsehbild zusammenbricht oder komplette Senderfamilien nicht in der Programmliste auftauchen. Auch während der Autofahrt oder im fahrenden Zug sind manche TV-Empfänger überfordert. Manchmal hilft ein kleiner Trick: Wird die mitgelieferte Magnetfußantenne des DVB-T Sticks auf ein Stück Blech gestellt, kann dadurch die Empfangsleistung verbessert werden. Mehr zum Thema: DVB-T Verfügbarkeit.

DVB-T2

DVB-T2 SticksDie wesentlichen Informationen zum neuen Standard sind im DVB-T2 Ratgeber aufgeführt. Passende DVB-T2 Sticks im HEVC/H.265-Codec sind mit dem grünen DVB-T2 Logo gekennzeichnet.

Die Abkürzung DVB-T entstammt dem englischen für „Digital Video Broadcasting – Terrestrial“. Ins Deutsche übersetzt bedeutet dieses: „Digitales, terrestrisches Fernsehen“. Weiterführende Informationen: DVB-T-Technik.